fbpx

Es gibt über 100 verschiedene Basis-Zuchtformen. Aber die An­zahl dieser Zuchtformen erweitert sich noch wesentlich durch be­stimmte Merkmale in der Beschuppung, wie teilweise Schuppenlosigkeit (sogenannte Doitsu), bzw. Glanzbeschuppung (Kinginrin) oder auch durch Langflossigkeit (Kometenkoi oder Butterflykoi). Alle diese zu­sätzlichen Merkmale können auf sämtliche Basis-Zuchtformen aufgezüchtet werden, so daß man ohne weiteres von 300 bis 400 Zuchtformen sprechen kann.

Ich gebrauche hier das übliche Wort Zucht­formen, obwohl die meisten Koi keinesfalls reinerbig sind, wie Zuchtformen anderer Tierarten (Hunde, Tauben, Hühner, Kanin­chen usw.). Verpaart man z.B. zwei Showa Sanshoku miteinander, so ergibt die Nachzucht höchstens 20% Showa Sanshoku, die restlichen 80% sind ein Butterflykoi im Aquarium kunterbuntes Gemisch von verschieden gefärbten Koi.

Für die Einordnung und Bewertung der Koi auf Ausstellungen wäre eine so große Vielzahl von 100 bis 400 einzelnen Zuchtformen unüberschaubar, deshalb hat die führende, japanische Koilieb­habervereinigung Zen Nippon Airinkai (Z.N.A.) alle Koi in 13 Haupt­gruppen unterteilt. So können Sieger in den einzelnen Gruppen und aus diesen dann der oder die Gesamtsieger ermittelt werden.