Krankheiten

Auch wenn sich sicherlich kein Koi Besitzer damit auseinandersetzen mag, gilt es immer im Hinterkopf zu behalten, dass Kois -wie alle anderen Tiere auch- krank werden können. Während einige Krankheiten auf den ersten Blick erkennbar sind, braucht es im Zusammenhang mit anderen ein wenig Feingefühl, um diese zu erkennen.

Besonders bekannt sind in diesem Zusammenhang…:

  • Vergiftungen
  • Schwimmblasenentzündung
  • ein Befall durch Kiemenwürmer bzw. Bandwürmer
  • Fischpocken
  • Flossenfäule.

Doch so erschreckend es auch sein mag, wie vielen Gefahren die Kois im Alltag ausgesetzt sind, so beruhigend ist es doch, dass vielen Krankheiten durch verschiedene Maßnahmen vorgebeugt werden kann.

Hierbei spielt vor allem das Einhalten der optimalen Wasserwerte und Hygiene im Teich eine entscheidende Rolle. Nur, wenn alle Faktoren stimmen und ineinandergreifen, ist das Immunsystem der Tiere so stark, mit Bakterien und Co. fertigwerden zu können.

Weiterhin ist es wichtig, ein entsprechend nährstoffreiches Futter zu verabreichen und auf das passende technische Equipment zurückzugreifen.

Übrigens: auch Stress kann die Kois krank machen! Stress entsteht nicht nur durch „Rangeleien“ untereinander, sondern auch, wenn den Tieren nicht ausreichend Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Wichtig ist es dementsprechend, den Bestand in regemäßigen Abständen mit Hinblick auf Verhalten und Aussehen zu kontrollieren. Im Winter geschieht dies durch ein Guckloch durch das Eis, das mit Hilfe eines Heizstabes einfach realisiert werden kann.

Generell gilt jedoch auch, dass nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch die Behandlung eine Belastung für alle Beteiligten darstellen kann. Viele Medikamente werden entweder nicht konsumiert oder wieder über das Wasser ausgeschieden, wo sie das Gleichgewicht beeinflussen können.

Wichtig ist es daher, Krankheiten von Beginn an vorzubeugen und im Ernstfall schnell zu reagieren, damit sich nicht der gesamte Schwarm anstecken kann.